Code of Conduct & Awareness

Das Awareness-Team der Akrosphäre

Alex, Christine, Franzi, Phia, Winnie

Kontakt: awareness@akrosphaere.at (Antwort innerhalb weniger Tage)

 

Awareness-Konzept

 

a. Grundhaltung- Unser Leitbild 

Verein Grazer Akrosphäre – Community. Kreation. Training. 
Die Grazer Akrosphäre steht für Community, Kreation und Training im Bereich zeitgenössischer Zirkuskunst – mit besonderem Fokus auf Partner- und Luftakrobatik. Wir verbinden sportliches Training mit Kunst und Kultur, fördern Bildung und regen zu kreativem Ausdruck an – innerhalb unserer Gemeinschaft und weit darüber hinaus. 
Unsere Werte sind Offenheit, Transparenz, Vielfalt, Solidarität und gegenseitige Wertschätzung. Wir schaffen einen positiven und sicheren Raum, in dem wir einander auf Augenhöhe begegnen, zum Mitgestalten einladen und Platz für Experimente, gesellschaftskritischen Diskurs und gemeinsames Wachsen geben. 
Das Akrosphäre Zirkuszentrum ist unser Zuhause – ein Ort, an dem zeitgenössischer Zirkus gelebt wird. Hier finden Aerial- und Akrobatikkurse, Jams, Workshops, Residencies, Shows, Bildungsangebote und kreative Projekte statt. Gemeinsam lassen wir einen Ort der Begegnung entstehen, der Kreativität fördert, soziale Verbindungen stärkt und Impulse in die Gesellschaft trägt. 
 
Um dieses Leitbild ausleben zu können, sprechen wir uns aktiv gegen jede Form von Diskriminierung aus. Im Zirkuszentrum soll kein Platz für Gewalt, Sexismus, Antisemitismus, Rassismus, Ableismus, Trans- und Queerfeindlichkeit, Klassismus, Altersdiskriminierung, Bodyshaming, Gewichtsdiskriminierung, Diskriminierung aufgrund von Religion oder Weltanschauung, von Sprache, Herkunft, psychischer Gesundheit oder Neurodivergenz – ebenso wenig wie für jede andere Form von Ausgrenzung und Diskriminierung sein.  
 
Dieses Ziel können wir nur gemeinsam erreichen. Niemand ist perfekt – aber wir können voneinander lernen, einander aufmerksam machen, uns informieren, sensibler werden und achtsam miteinander umgehen. Wie wir das konkret umsetzen möchten, beschreiben die folgenden Punkte unseres Awarenesskonzepts.

b. Bedeutung von Awareness 

“Wo Menschen aufeinandertreffen, kommt es bewusst oder unbewusst leider immer wieder zu diskriminierendem, übergriffigem Verhalten. Das Problem besteht nicht nur in der grenzüberschreitenden Situation selbst, sondern auch in dem Umgang damit: Vieles bleibt unkommentiert und ohne Folgen, was ein Gefühl der Unsicherheit und Angst verstärken kann.  
Der Begriff Awareness bezeichnet ein Bewusstsein für diese Strukturen. Awareness kann auf Diskriminierung aufmerksam machen, unterstützen und die Möglichkeit bieten, uns gegenseitig zu empowern und zu reflektieren.” (Initiative Feministischer Zirkus)

c. Code of Conduct (Grundprinzipien) 

Das Grazer Zirkuszentrum möchte ein Ort sein, an dem sich alle wohl, zuhause und sicher fühlen können. 
Wir erwarten von allen Mitgliedern, Besucher*innen und Künstler*innen, dass sie sich an folgende grundlegende Regeln für ein respektvolles und sensibles Miteinander halten. Nicht jedes diskriminierende, übergriffige Verhalten entspringt einer bösartigen Intention, kann aber dennoch verletzend sein. Gerade in der Partnerakrobatik, die viel körperliche Nähe erfordert, braucht es besondere Sensibilität und gegenseitigen Respekt. 
 
Weil hierfür oftmals ein Bewusstsein fehlt und viele sich unsicher sind, wie sie reagieren sollen, wenn etwas passiert oder sich nicht gut anfühlt, haben wir hier einen Code of Conduct aufgestellt.

 

Grundhaltung

  • Wir wünschen einen Raum ohne jegliche Form der Diskriminierung, körperlicher sowie psychischer Gewalt und Grenzüberschreitungen. Dazu gehören u. a. Sexismus, Rassismus, Antisemitismus, Ableismus, Queer- und Transfeindlichkeit, Klassismus, Adultismus, Bodyshaming und andere diskriminierende Verhaltensweisen. Jede*r soll sich im Zirkuszentrum sicher und wohl fühlen, daher ist die Anwendung von körperlicher sowie psychischer Gewalt (z.B. Mobbing) untersagt. 
  • Wir erkennen an, dass unterschiedliche Körper, Erfahrungen und soziale Positionen zu unterschiedlichen Ausgangspunkten führen. Niemand soll sich aufgrund dessen ausgeschlossen fühlen.  
  • Was Menschen als Grenzüberschreitung empfinden, obliegt dem subjektiven Empfinden. Wir solidarisieren uns mit betroffenen Personen und stellen ihre Perspektive nicht in Frage. Definitionsmacht liegt bei den Betroffenen. 

 

Kommunikation & Umgang

  • Klare Kommunikation über Einverständnis: Nur Ja heißt Ja. Wenn du dir unsicher bist ob ihr im Konsens trainiert: frag vorher nach – lieber einmal zu viel als zu wenig.
  • Alle haben das Recht, Nein zu sagen zu einer Übung oder einer bestimmten Art der Ausführung: Flyer, Bases, sowie Spotter – eventuell sogar Umstehende, wenn sie z.B. Gefahrenquellen sehen, die den anderen nicht bewusst sind. Das Nein kann jederzeit kommen, auch während der Übung oder nach dem ersten Versuch. 
  • Wenn du jemanden zu einem Trick einlädst, gib Raum für eine ehrliche Antwort. Ein Nein ist kein persönlicher Angriff. Es ist völlig in Ordnung, Nein zu sagen – auch spontan, auch wenn du schon zugesagt hast. 
  • Gib neuen Tricks erst etwas Raum: probiere sie ein paarmal gemeinsam aus, bevor du in die Analyse gehst – und beziehe dabei auch dein eigenes Tun mit ein. 
  • Achte darauf, dass niemand wegen Größe, Gewicht oder Können ausgeschlossen wird. Wenn dir etwas/jemand zu schwer ist, sag es freundlich und klar. Vielleicht findet ihr gemeinsam eine andere Übung, die machbar ist, oder ihr braucht mehr Menschen, die euch sichern.  
  • Wir achten auf Sensibilität für Sprache: Die Verwendung beleidigender, gewaltvoller, abwertender oder diskriminierender Sprache ist unerwünscht. Die Mitglieder werden gebeten, auf ihre Wortwahl zu achten und zu versuchen, inklusive und respektvolle Begriffe zu verwenden. Fehler können passieren – sei offen für Feedback und gib selbst konstruktive Rückmeldungen. 
  • Wir sind sensibel für Unterschiede: Alle Teilnehmenden bringen unterschiedliche Hintergründe, Perspektiven und Erfahrungen. Achtet daher aufeinander und bedenkt: Niemand ist verpflichtet Diskriminierungserfahrungen oder Wissen über Marginalisierung zu erklären und marginalisierte Gruppen tragen nicht die Verantwortung für Aufklärung. 
  • Respektiere Pronomen und gewählte Namen; frage bei Bedarf beim Kennenlernen nach.  
  • Vor Fotos oder Videos: bitte immer alle sichtbaren Personen um Erlaubnis. 

 

Dynamiken & Hierarchien 

Uns ist bewusst, dass sich im Training Dominanzverhältnisse zeigen können – etwa durch Geschlecht, Erfahrung, Lautstärke oder Körperkraft. 

  • Jede Stimme zählt. Auch leisere oder weniger erfahrene Personen sollen gehört und ernst genommen werden. 
  • Erfahrene Akrobat*innen, insbesondere erfahrene Bases werden gebeten, Raum zu lassen und nur dann Erklärungen anzubieten, wenn sie gewünscht oder notwendig sind. 
  • Wir fördern gegenseitiges Empowerment – z. B. durch Unterstützung von FLINTA*-Bases oder neuen Flyer*innen.

 

Körperliche Nähe & Berührung

Körperkontakt ist Teil vieler Zirkusdisziplinen – insbesondere der Partner*innenakrobatik. Er ist jedoch nur dann in Ordnung, wenn er notwendig, einvernehmlich und respektvoll ist.  
Versuche dir bewusst zu sein, dass wir unterschiedliche Zugänge und Erlebnisse zu Körperkontakt haben.  

  • Sei sensibel mit deinen Berührungen 
  • während dem Sport: Frag bei Berührungen, die über das sportlich Notwendige hinausgehen vorher nach. 
  • Nur weil ihr körperlich nah während der Übungen seid, heißt das nicht automatisch, dass jede*r diese Nähe auch außerhalb möchte. 
  • Beim Sichern: Sag wenn möglich vorher, wo und wie du berührst, und frag, ob das in Ordnung ist. 
  • Wenn sich etwas unangenehm anfühlt, darfst du das jederzeit sagen, abbrechen oder Abstand nehmen – ohne dich rechtfertigen zu müssen. 

 

Verantwortung füreinander

  • Bitte kommt nüchtern– Training unter Drogeneinfluss (z.B Alkohol) können wir nicht akzeptieren 
  • Achte auf deine eigenen Grenzen und die deiner Mitmenschen. Deine Akrobatikpartner*in ist kein Gegenstand – besprecht gemeinsam, ob ihr einen Trick machen wollt, und stellt sicher, dass ausreichend Spotting vorhanden ist. 
  • Achte auf ein sicheres Training mit genug Spotting. Wenn du bemerkst, dass jemand Unterstützung braucht, frag nach oder gib Bescheid, anstatt wegzuschauen. 
  • Greife nicht ein, wenn du dich selbst in Gefahr bringen würdest – hole Hilfe beim Awareness-Team, der Kursleitung oder Jamleitung. 
  • Da es oft mehr Überwindung kostet, um Einladung zu fragen, schau – wenn es für dich gerade passt – aufmerksam hin und lade Menschen, die allein wirken, mit in dein Training ein. 
  • Es ist natürlich okay, wenn du allein oder mit deinem/r Trainingspartner*in an etwas ungestört arbeiten möchtest und gerade nicht für andere Personen zur Verfügung stehst. Sag es einfach freundlich, klar und höflich.  
  • Eltern tragen die Verantwortung dafür, dass ihre Kinder sich so verhalten, dass sie die Sicherheit der Trainierenden nicht gefährden 
  • Wir schonen die Umwelt: Das Zirkuszentrum versucht möglichst nachhaltig zu wirtschaften. Bitte achtet auf einen achtsamen Umgang mit Ressourcen (z.B Matten, Geräte, Küche) und der Umwelt – daher bitte: Mülltrennung, keine Hygieneartikel in die WC-Spülung, Wasser sparen, wenn möglich Öffis und Rad nutzen. 
  • Hinterlasse alles so, wie du es vorgefunden hast. Achte vor allem darauf, keine Dinge – insbesondere Essen – liegen zu lassen. Das Zirkuszentrum wird von der Community sauber gehalten: Alles, was du hinterlässt, muss jemand von uns dir hinterherräumen. 

 

Konsequenzen bei grenzverletzendem Verhalten

  • Das Awareness-Team sowie Kurs- oder Jamleiter*in hört zu, vermittelt oder unterstützt – es kann keine Urteile fällen 
  • Awareness-Team sowie Kurs- oder Jamleiter*innen behalten sich vor, Personen bei wiederholtem oder schwerwiegendem Fehlverhalten zu verwarnen oder vom Gelände bzw. von Veranstaltungen auszuschließen. 
  • Schwere Vorfälle (z. B. Gewalt, Übergriffe) können die Einbindung externer Fachstellen oder rechtlicher Schritte notwendig machen. 

Mit deiner Mitgliedschaft bestätigst du, dass du diesen Code of Conduct gelesen hast und dich an ihn halten wirst. 

d. Anlaufstellen  

Egal ob es um grenzüberschreitende oder diskriminierende Situationen, Fragen oder ein Gefühl von Unwohlsein geht – deine ersten Ansprechpersonen können die Kurs- oder Jamleiter*innen oder Mitglieder des Awareness-Teams vor Ort sein. Sie haben einen Awareness-Einführungsworkshop besucht und sind für Themen rund um Sensibilität, Grenzen und Vorgehensweisen sensibilisiert, verfügen jedoch nicht über eine professionelle Ausbildung in diesem Bereich. 

Du kannst uns auf folgenden Wegen erreichen: 

  • Vor Ort: Kurs- oder Jamleiter*innen sowie Mitglieder des Awareness-Teams (siehe nächster Absatz) 
  • Anonym: https://forms.office.com/pages/responsepage.aspx?id=cbvalxtiCEmSJZ_E6tjU8xC2zIkWuvhDiyWnEtE0vMRUNzFVQTNESExBT1kzSEk3NDVMOVJETUozNy4u&route=shorturl  

Bitte beachte, dass wir dir in diesem Fall nicht antworten können. 

  • Per E-Mail: awareness@akrosphaere.at (Antwort innerhalb weniger Tage) 
  • Awareness-Telefon: für Veranstaltungen und Workshops in Planung, um anonym und zeitnah Unterstützung zu erhalten 

Awareness- Team
Das Awareness-Team kann neben Jamleiter*in und Kursleiter*in eure erste Anlaufstelle sein, wenn ihr diskriminierendes, grenzüberschreitendes, übergriffiges Verhalten erlebt oder beobachtet. Ihr definiert selbst, wann eure Grenzen überschritten wurden. Auch wenn ihr euch aus anderen Gründen unwohl fühlt, eine Situation für euch unangenehm ist, oder euch etwas anderes am Herzen liegt, könnt ihr euch jederzeit an uns wenden. Wir behandeln alle uns genannten Informationen sensibel und erzählen nichts ohne euren Einverständnis weiter. Wir hören zu, nehmen eure Wahrnehmung ernst und überlegen gemeinsam mit euch, welche Unterstützung ihr in dem Moment braucht. Es ist auch okay, wenn ihr nicht viel sagen könnt oder wollt. Bei Bedarf können wir vermitteln oder weitere Schritte einleiten.  
Unser Ziel ist es, deeskalierend zu handeln und Menschen in schwierigen Situationen beizustehen. Gleichzeitig möchten wir betonen: Awareness-Arbeit geht uns alle an. Ein Awareness-Team ersetzt keine Security und entbindet auch nicht Mitglieder oder Besucher*innen von ihrer Verantwortung. 

Awareness ist eine gemeinsame Aufgabe – wir alle tragen Verantwortung, hinzuschauen, solidarisch zu handeln, Grenzen zu respektieren und uns kritisch mit dem eigenen Verhalten auseinanderzusetzen. Daher haltet euch bitte an den Code of Conduct. 
 
Das Awareness-Team besteht aus engagierten Laien, die ihr Bestes geben, sich stetig zu informieren und weiterzubilden. Uns ist bewusst, dass unser Team aktuell relativ homogen zusammengesetzt ist und besonders mehrfach marginalisierte Perspektiven fehlen können. Wir sehen dies als Aufgabe, weiterhin zu lernen, zuzuhören und uns solidarisch mit Menschen zu verbinden, deren Stimmen und Erfahrungen in unserem Team nicht vertreten sind.

e. Weiterentwicklung

Man lernt nie aus – unser Awarenesskonzept ist ein work in progress, genauso wie die Umsetzung unseres Leitbildes. Wir möchten gemeinsam jeden Tag daran arbeiten, die genannten Punkte umzusetzen. Wenn dir etwas auffällt, das diskriminierend wirkt oder das wir bisher nicht berücksichtigt haben, komm bitte auf uns zu. Unser Ziel ist es, gemeinsam sensibler zu werden, voneinander zu lernen und das Zirkuszentrum zu einem noch sichereren und offeneren Ort für alle zu machen.

 


 

Rahmenbedingungen des Ortes (Zugänglichkeit & Gegebenheiten)

 

Wir wollen, dass ALLE ihren Platz im Zirkuszentrum haben können. Wir wollen jedoch keine falschen Versprechen machen und daher hier möglichst transparent alle Voraussetzungen und leider auch Grenzen darlegen, die das Zirkuszentrum sowie der Zirkus mit sich bringt.
 
Größe, Lautstärke und Rückzugsmöglichkeiten 
Der Trainingsbereich der Halle ist 8.5 × 17 m groß und 5.5–6.8 m hoch, mit 5 Hängepunkten für Aerial oder Longes, die gleichzeitig aufgehängt werden können. Die Halle kann etwa in der Mitte der Halle durch einen schwarzen, bodentiefen Vorhang getrennt werden, Ausgestattet ist der Raum mit Puzzlematten, Rollmatten und Sturzmatten. Der Unterboden ist ein glatter Estrich. Tanzböden sind zum mieten verfügbar. In einer Galerie befinden sich eine Küche und Sofa mit Lounge Atmosphäre.  
 
Bei freien Trainings (Jams) kann es lebhaft zugehen: Es wird viel geredet, manchmal läuft Musik, und es ist nicht vorhersehbar, wie viele Personen gleichzeitig im Raum sein werden. Die Galerie steht hier als Rückzugsort zur Verfügung. Bei Kursen kannst du eine genaue Gruppengröße in Erfahrung bringen.  
Wenn du empfindlich auf Lautstärke reagierst, bring gerne eigene Noise-Cancelling-Kopfhörer oder Ohrstöpsel für Pausen mit- zum Trainieren ist diese Option sicherheitstechnisch nicht zu empfehlen. Zusätzlich kannst du die Jam-Leitung informieren – sie wird darauf achten, dass Rücksicht genommen wird, z. B. durch leisere Musik oder Hinweise an die Gruppe. Wenn du möchtest, kannst du uns schon im Vorfeld Bescheid geben, damit wir das freie Training von Anfang an als ruhigere Session gestalten. 

Eltern-Kinder Angebot  
Eltern können ihre Kinder gerne mit ins freie Training bringen, wenn sie die Verantwortung tragen dafür zu sorgen, dass diese für die Trainierenden kein Sicherheitsrisiko darstellen. Für Eltern gibt es die Möglichkeit sich mit anderen Eltern, die auch mit Kleinkind/ Baby zu den Jams kommen wollen in dieser Signalgruppe  
https://signal.group/#CjQKICoj5qVX7vvkwP6e_8jYpEM4UmcfCM-jyOueHlHbY4mnEhALEeZ8JC2fHKqkjCyq-QXv auszutauschen. Diese Gruppe soll dazu dienen, dass ihr euch zusammentut und gegenseitig ein Auge auf die Kinder habt, um selbst genug zum Trainieren zu kommen.  
Wir wollen in Zukunft eine Kinderecke mit Spieleschatztruhe (Bücher, Kuscheltiere, Spiele…) einrichten. Bisher ist jedoch noch nicht klar, wo und wie genau wir das umsetzen können. Sobald es hierzu Neuigkeiten gibt, werden wir es hier updaten. Wenn du Ideen hierfür hast, melde dich gerne bei uns!
 
Barrierefreiheit 
Leider war es bisher nicht möglich, das Zirkuszentrum barrierefrei zu gestalten. Die Halle befindet sich im ersten Stock und wird vorerst nur über Stufen begehbar sein. Die Küche sowie Chill-Area befinden sich auf der Galerie, die nochmals über Stufen begehbar ist. WC, Duschen und Umkleide werden wahrscheinlich barrierefrei zugänglich sein, da sie sich im Erdgeschoss befinden. Genug Platz für ein rollstuhlgerechtes WC ist jedoch leider nicht. Möchtest du trotz dieser Limitierung bei einem Kurs oder Jam teilnehmen, melde dich unbedingt bei uns und wir versuchen gemeinsam, eine Lösung zu finden.  
 
WC und Umkleiden 
Die WCs und Umkleiden werden erst ca. April fertig gestellt. Bis dahin kann man sich in einer improvisierten Umkleideecke der Halle umziehen und im Nebengebäude gibt es die Option aufs Klo zu gehen. Die nächste mögliche barrierefreie und rollstuhlgerechte Toilette befindet sich im Blockhouse.
 
Kosten 
Alle Kosten für Mitgliedschaft und Kurse findest du auf der Website unter Training→ Kurse/ Jams. 
Eine schwierige finanzielle Situation soll nie ein Hindernis für dich sein, an unseren Angeboten teilzunehmen. Wenn du dich in einer solchen befindest – Studium, Flucht, familiäre Schwierigkeiten, was auch immer – und eines unserer Angebote zu teuer für dich ist, dann melde dich unbedingt bei uns! Wir werden eine Lösung finden. Für alle Kinderkurse gibt es auch die Möglichkeit der Buchung mit Sozialcard.
 
Sprache 
Die meisten Kurse finden auf Deutsch statt, in Einzelfällen auf Englisch. Alle Kurs- und Jamleiter*innen sowie Mitglieder des Awareness-Teams sprechen Englisch sowie teilweise andere Sprachen und können bei Bedarf gerne auf Englisch oder eine andere verfügbare Sprache wechseln. Du kannst uns auch gerne vorab Bescheid geben, wenn du einen Kurs auf Englisch oder in einer anderen Sprache besuchen möchtest — vielleicht können wir diese Sprache abdecken.
 
Sicherheitsvoraussetzungen 
Bei Aerial- und Partnerakrobatik sind für die eigene Sicherheit sowie die der Partner*innen einige Dinge Grundvoraussetzung, damit niemand verletzt wird. Für ein sicheres Training ist es hilfreich, eine grundlegende Körperkoordination mitzubringen und auf die eigenen Körpersignale achten zu können. Es sollten keine gravierenden Kreislaufprobleme oder schwerwiegende Gleichgewichtsstörungen vorliegen. Auf geistiger Ebene sind vor allem Konzentrationsfähigkeit und klare Kommunikation entscheidend, um Absprachen einzuhalten, aufeinander reagieren zu können und so ein sicheres Miteinander im Training zu gewährleisten. 
Wenn du einzelne Bereiche noch übst oder besondere Unterstützung brauchst, ist das kein Problem – mit einer Assistenz oder individuellen Anpassungen kannst du trotzdem teilnehmen. Melde dich gerne bei uns, damit wir gemeinsam eine passende Lösung finden. 
Bitte kommt nüchtern – Training unter Drogeneinfluss (zB Alkohol) können wir nicht akzeptieren.